Franz Proske Wertingen

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Alternative Corona Information

Lokal: Pressemitteilung CSU Wertingen

Montag, den 8. März 2020

CSU fordert von der Stadtspitze: „Stadträte, Betroffene und Bürgerschaft früher – ehrlich – offen – informieren und kommunizieren!“. Zahlreiche Vorschläge zu konkreten Projekten sind von den Kandidaten von CSU und CSW selbst und im Rahmen des „Bürger-Dialogs“ in Veranstaltungen und an Informationsständen entwickelt, gesammelt und diskutiert worden, teilt die CSU-Vorstandschaft mit. Ein zentrales Anliegen habe sich immer wieder herauskristallisiert. Manche Probleme der letzten Monate hätten sich vermeiden lassen, wenn schon vor den ersten Entscheidungsrunden die Themen transparenter offengelegt und vermittelt worden wären. Häufig sind kritisch die Stichworte gefallen: Bauland, Grundstücksvergabe, Grünzonen, Stellplatz-Problematik, Eisenbach-Zufahrt, Marienfeld-Weiterentwicklung, Sorgen von Anliegern an der Riedgasse, Bert-Brecht-Straße, Reatshofen, „Thürheimer Tor“, Kindergarten-Standortsuche, Behandlung von Bauanträgen und Bauvoranfragen, Bebauungspläne, „Campus“ mit Vergabe-, Turm-, Verkehrs- und Parkplatz-Problemen, Siedlungsbau-Genossenschaft-Planungen.

Aus all diesen Gesprächen folgert das CSU-Team als wichtigste Aufgabe der künftigen Stadtpolitik: frühzeitig, ehrlich und verständlich informieren! Und sich anschließend in einen “offenen Dialog auf Augenhöhe“ einlassen! Die zahlreichen Einzelpunkte sind, so die CSU, gesammelt worden, sind in Versammlungen, an Informationsständen, in der Tageszeitung und im Internet vorgestellt und diskutiert worden. Es gehe nicht darum, „eine Woche vor der Wahl aus der Zaubertüte Ideen zu präsentieren“. Die CSU freue sich, dass viel, was sie selbst teils seit Jahren vertrete, zuletzt bereits vor einigen Wochen im öffentlichen „Bürger-Dialog“, nun offensichtlich Gemeingut politischer Gruppierungen werde, zum Beispiel die seit langer Zeit geforderte „Nord-Ost-Spange“. In manchen Fragen gebe es weiter Unterschiede. Konkret zum Markplatz und zur Innenstadt: „Entlastung ja; mehr Rücksicht auf schwächere Verkehrsteilnehmer ja; Totalsperrungen nein!“ !

„Offene Türen“ würden die Grünen beim Thema „Klinik-Campus“ einrennen. Bereits vor Wochen haben CSU und ihr Vertreter im Aufsichtsrat Dr. Johann Popp ihre Haltung kundgetan, wie es bereits im Bericht über die Nominierungsversammlung im Januar und jüngst  unter dem Titel „für die beste, nicht für erstbeste Idee“ nachzulesen war: Ja zur Stärkung des Krankenhauses, ohnehin seit Jahrzehnten ein „Markenkern Zusamtaler CSU-Politik“, aber heftige Kritik an der Umsetzung, stattdessen Forderungen nach Ausschreibung,  Umgestaltung, Lösungen für die Verkehrszunahme und die Parkraumnot und, von Ehrenbürger Alfred Sigg eingebracht, Mitsprache der Kommune bei der Belegung nach dem Modell „Sinfonie“.

Gleiches gelte für das Kanalstraßen-Projekt. Da der erste Beschluss auf einer Falschaussage, sei sie bewusst oder irrtümlich zustande gekommen, beruhe, müsse die Chance bestehen, neu über Sachfragen zu diskutieren: Ist es der richtige Standort? Passt der Baustil mit einem vierstöckigen „Flachdach-Klotz“ in eine Reihe einstöckiger schwäbischer Einfamilienhäuser an der Kanalstraße? Ist es fair, diesen unmittelbaren Anliegern mit einem 12 Meter hohen Gebäude die Südseite „zu verbauen“? Ist eine „Mietskaserne“ mit 16 zusammengequetschten Einheiten ohne ausreichende Stellplätze noch zeitgemäß?

Updated: 13. März 2020 — 16:28

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