Franz Proske

IT & Kommunikation

Fragen & Antworten

Um was geht es?

Mit Schreiben vom 28.März 2017 hat Frau Grande, Direktorin der Grundschule Wertingen, die Familien unserer Schulanfänger darüber unterrichtet, daß in der Gottmannshofer Schule keine Erste Klasse gebildet wird, vielmehr alle Schüler die Zentralschule in Wertingen zu besuchen haben. Grund sei, daß im neu festgelegten Einzugsgebiet der Schule (Gottmannshofen, Reatshofen, Geratshofen) nur 12 Schüler angemeldet seien uns somit die notwendige Mindestzahl von 15 Schülern nicht erreicht würde.

In darauf folgenden Nachfragen bei Frau Grande (30. März), wurde den Eltern gesagt, daß sie die Verkleinerung des Einzugsgebietes schon vor einem Jahr mit Bürgermeister Lehmeier und dem Dillinger Schulamtsleiter Martin vereinbart hätte.

Diese Verkleinerung führt dazu, daß aufgrund zu weniger Kinder keine ersten Klassen mehr für die Gottmannshofer Schule gebildet werden könnten.

Sie hat ausdrücklich erklärt, daß daher auch die Schule geschlossen werden würde.

Warum soll die Schule geschlossen werden?

Die Schließung ist eine Folge der Verkleinerung des Einzugsgebietes.

Als Gründe dafür wurden genannt, daß die Kinder der einzelnen Pfarreien nur so gemeinsamen Kommunionsunterricht haben könnten. Weiter wurde darauf hingewiesen, daß das Schulgebäude in Gottmannshofen renovierungsbedürftig sei. Außerdem gäbe es in der Zentralschule in Wertingen bessere Ausrüstung, sie wäre viel schöner.

Frau Grande hat immer wieder auf die mit Herrn Bürgermeister Lehmeier getroffene Entscheidung für das Auslaufen der Schule hingewiesen und daß Sie an dieser “Linie” festhalten wolle. Im übrigen würde sie ja nicht alleine entscheiden und der Bürgermeister würde definitiv für diese Schule kein Geld “in die Hand nehmen wollen”. (Telefonat 31.3)

Warum wehren sich die Familien gegen die Schließung?

Direktorin Grande hat bei Gesprächen und der Info-Veranstaltung vor der Schuleinschreibung immer den Eindruck erweckt, sie wolle den Schulbetrieb Gottmannshofen aufrechterhalten. Sie sagte, Ihr wäre diese Schule “ein Anliegen” und sie wäre zuversichtlich, daß auch wieder eine erste Klasse dort einziehen würde.

Daß diese Aussagen falsch – zumindest aber fahrlässig waren – ergibt sich aus der lange vorher getroffenen Entscheidung zur Verkleinerung des Einzugsgebietes.
Frau Grande hat Eltern bei Rückfragen danach absolut eindeutig auf die getroffene Vereinbarung mit Bürgermeister hingewiesen und ein Abweichen von dieser immer wieder abgelehnt.

Eltern schätzen den überschaubaren und vertrauten Rahmen, den unsere Dorfschule den kleinen ABC-Schützen bietet. Diese Schule ist ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft, die von jungen Familien und unseren Kindern lebt.

Warum ist die Schließung unnötig?

Es gibt mehr als genügend Kinder für die erste Klasse in Gottmannshofen. Mit den Nachbargemeinden Hohenreichen (≈ 5), Bliensbach (≈4), Prettelshofen (≈1), Rieblingen (≈4)  wollen ausreichend viele ABC-Schützen die Schule Gottmannshofen besuchen.

Das Gebäude ist renovierungsbedürftig. Seit 20 Jahren.
Das wissen die Verantwortlichen Betreiber und kümmern sich nicht darum.
Dennoch wurden letztes Jahr aufwändige Feuertreppen an alle Klasszimmer für über 100.000 Euro angebaut.

Eine Instandsetzung bzw. -erhaltung könnte ohne Weiteres Stück für Stück vom Wertinger Bauhof übernommen werden.
Teuere Umbau- und Renovierungen sind derzeit unnötig.

Welche Gründe sprechen noch für die Fortführung der Schule?

Unsere Dorfschule ist seit seit Generationen ein Zentrum unserer Dorfgemeinschaft.
Kinder und Eltern finden dort zueinander, erleben dort ein Stück Heimat.
Junge Familien wohnen nicht zuletzt aufgrund dieser lokalen Schulmöglichkeit hier.
Kurze Schulwege für kurze Beine.
Kinder bleiben zusammen und werden nicht  in der Zentralschule aus der kleinräumigen Gemeinschaft herausgerissen.

Vielleicht haben Sie ja auch unsere Gottmannshofer Dorfschule besucht?
Oder Ihre Kinder, Ihre Mutter, Ihr Vater?

Oder gehen Ihre Kinder gerade hier zur Schule?
Oder würden Sie sich wünschen, daß Ihre künftigen Kinder oder gar Enkel hier zur Schule gehen können?
Dann helfen Sie uns und unterstützen uns bei unserer Forderung zum Erhalt der Schule!

Was fordern wir von Direktorin C.Grande und Bürgermeister Lehmeier?

Wir fordern die Wiederaufnahme der Nachbargemeinden Hohenreichen, Bliensbach, Rieblingen, Prettelshofen, Hirschbach, Possenried in das Einzugsgebiet unserer Schule.
Damit gäbe es eine ausreichende Anzahl Schüler Bildung neuer erster Klassen.
Die Existenz unserer Dorfschule für unsere künftigen ABC-Schützen wäre gesichert.

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